Young China & Austria

Filmwoche „Young China & Austria“ vom 30. Jänner bis 03. Februar im Topkino.

Mittlerweile kennt man sie auch hierzulande, die großen Regisseure des asiatischen Films: Namen wie Takeshi Kitano, Ang Lee oder Wong Kar-wai sind heutzutage nicht mehr länger einigen wenigen Filmliebhabern mit Fernost-Schwerpunkt vorbehalten; auch in Österreichs Kinos trifft man mittlerweile immer öfter auf Aufführungen ihrer Werke. Doch wie steht es beispielsweise um Wang Qiang, Ding Ya oder Victor Muh? Das Topkino widmet sich im Rahmen des „China-meets-Austria“-Kulturfestivals in Wien vom 30. Jänner bis zum 3. Februar ganz der Beziehung zwischen China und Österreich.

Bei der Eröffnung der Filmwoche am 30. Jänner (18:30 Empfang, 19:00 Eröffnungsveranstaltung; Topkino) wird daher der Film Der rote Faden des Regisseurs Victor Muh gezeigt. Muh, ein Hawaiianer mit chinesischen Wurzeln, hat selbst 5 Jahre lang in Österreich gelebt und entschied sich, einen Spielfilm über seine damalige Wahlheimat zu drehen. Der Film, in dem die Geschichte zweier Menschen wie durch einen roten Faden miteinander verbunden ist, besticht auch durch seine Darstellung von diversen Produkten mit Österreich-Bezug, denen das Pärchen immer wieder in China begegnet; auf diese Begegnungen wollte Muh in seinem Film auch das chinesische Publikum aufmerksam machen.

Das Festival kann auch mit zwei Features aufwarten: in deren Mittelpunkt stehen dabei jeweils die chinesischen Regisseure Wang Qiang und Ding Ya, die auch bei den Vorstellungen ihrer Filme anwesend sind. Doch auch junge österreichische Regisseure kommen nicht zu kurz: so beschreibt zum Beispiel Christoph Schwarz in dem von ihm produzierten Film Supercargo seine eigene Künstlerreise nach Shanghai an Bord eines Containerfrachtschiffs; ursprünglich gedacht als Selbstwahrnehmungstrip, gestaltet sich der Abenteuerausflug schwieriger als gedacht und ist auch von einigen Irritationsmomenten durchzogen...



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